„Um es zusammenzufassen, die Zeit hier mit DC-Hub war sehr gut investiert, um die Startup-Szene in Shanghai, China generell und E-Commerce kennenzulernen und nicht zuletzt ein tieferes Verständnis für die Entwicklung, die Treiber und die Kultur der größten Nation der Welt zu erhalten.”, so Dr. Doreen Max, Blugento GmbH.

Der dritte Batch der Shanghai Startup Class, organisiert von DC-Hub, fand im September und Oktober 2019 in Shanghai statt. Erneut hatten sich Startups aus ganz Deutschland beworben, von denen die folgenden von der Jury ausgewählt wurden: Blugento GmbH, landopay, NetLume by idatase GmbH, Track your offer und Symate GmbH.

Die Startups erhielten die Gelegenheit, sich intensiv mit dem chinesischen Startup- and Innovations-Ökosystem auseinanderzusetzen und die internationalen Hauptakteure der Szene kennenzulernen.

Auch dieses Mal veranstaltete die AHK Shanghai einen Workshop, um den Startups einen Überblick über den chinesischen Markt und die aktuelle Gesamtsituation zu geben. Erneut ist die AHK Shanghai einer der engsten DC-Hub-Partner für die Shanghai Startup Class.

Darüber hinaus besuchten unsere Startups das Deutsche Institut der Tongji-Universität, um gemeinsam mit Studierenden des CDHK URBANI[XX] Shanghai Master Program, das von der TU Berlin betrieben wird, an einem Vortrag über Machine Learning in China teilzunehmen.

Der dritte Batch feierte das erste Jubiläum des australischen Blockchain Center Shanghai. Anschließend trafen die Startups beim Business Breakfast im Kempinski Hotel Shanghai einen der einflussreichsten und beliebtesten Geschäftsleute Shanghais. Rüdiger Hollweg, General Manager des Kempinski Shanghai, gab Einblicke in Shanghaier Unternehmen und enthüllte spannende Geschichten über die chinesische Businesskultur.

Neben zahlreichen Workshops und Treffen mit mehreren internationalen Investoren hatten die Startups die Gelegenheit, die Experten vom China Accelerator Shanghai und SOSV zu treffen, um Einblicke in Investitionen in China zu erhalten.

Dr. Doreen Max von der Blugento GmbH berichtet über ihre Erfahrungen: „Ein großer Unterschied [zu Europa] besteht darin, wie Menschen Innovationen annehmen und wie sie mit neuen technologischen Entwicklungen umgehen. Damit sind sie uns schon voraus. Beispielsweise lernen bereits kleine Kinder über Blockchain und Programmierung. AI, 5G und Blockchain sind hier die großen Schlagworte. Generell werden Ziele schneller umgesetzt und die Leute adaptieren neue Technologien viel schneller als wir. Die Chinesen folgen eher dem trial-and-error-Ansatz, während wir oft versuchen, den „perfekten“ Weg zu finden.“

Leonora Beyhl von landopay sagt: „Jede unserer Sessions bot einzigartige Einblicke und unterschiedliche Perspektiven auf die wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen, die in den chinesischen Markt eintreten. Diese Erkenntnisse werden uns zweifellos viele Kopfschmerzen und Kosten bei unserer chinesischen Expansion ersparen. […] Zusätzlich zu den Treffen schätzten wir die für Startups relevanten Workshops, z. B. zur Finanzierung. Diese Workshops und die unermüdliche Unterstützung von Steve, Martin und Maedeh haben diese Reise unglaublich lohnenswert gemacht.“

Auch Bob Zheng, der Gründer und Eigentümer des Coworking Spaces „People Squared (P2)“ in Shanghai, nahm sich Zeit, um gemeinsam mit den Teilnehmern zusammenzusitzen und darüber zu sprechen, wie er sein chinesisches Coworking-Unternehmen aufgebaut hat, das derzeit 30 Standorte in Greater China mit mehr als 20.000 aktiven Nutzern betreibt.

“Es war für mich sehr angenehm mit dem P2 Coworking Space eine zentrale Arbeitsumgebung nutzen zu können. Das Erledigen wichtiger Tätigkeiten des Daily Business war damit sichergestellt. Zudem ermöglichte mir das Arbeiten im P2 auch einen interessanten Einblick in die hiesige Startup Kultur.”, erklärt David Haferkorn von der Symate GmbH.

Während ihres Aufenthalts in Shanghai trafen die Teilnehmer der Shanghai Startup Class nicht nur viele wichtige Akteure, sondern auch andere internationale und lokale Startups. Sie konnten Meinungen und Erfahrungen austauschen, Neues lernen und sich von Gleichgesinnten inspirieren lassen, um ihre Bestrebungen in Europa oder möglicherweise auch international voranzutreiben.

„Ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen kulturellen und geschäftlichen Praktiken zu erhalten, war ein wesentlicher Faktor für unsere Teilnahme [an der Startup-Class]. Wir wurden definitiv nicht enttäuscht, das Team von DC-Hub war fantastisch, haben ihr Wissen geteilt und haben sich viel Zeit für die Teilnehmer genommen. “Leonora Beyhl, landopay.

Batch 4 startet am 15. April 2020

Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2020 möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von DC-Hub.